Digitales Passfoto 2026: Regeln, QR-Code und Kosten

Lichtbild Digital Redaktion ·

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Kurz gesagt: Für einen neuen Personalausweis oder Reisepass in Deutschland benötigen Sie 2026 ein digital aufgenommenes und sicher übermitteltes biometrisches Passfoto. Sie lassen es entweder bei einem angeschlossenen Fotodienstleister oder direkt bei einer entsprechend ausgestatteten Behörde aufnehmen. Ein Fotoausdruck oder eine gewöhnliche Bilddatei vom Handy ersetzt dieses Verfahren nicht. (bundesdruckerei.de)

Stand: 12. Oktober 2026. Dieser Ratgeber behandelt vor allem die Beantragung deutscher Ausweisdokumente bei Behörden in Deutschland.

Sie haben einen Bürgeramtstermin und fragen sich, was „digitales Lichtbild mit QR-Code“ konkret bedeutet? Entscheidend ist nicht nur, wie das Foto aussieht, sondern auch, wie es zum Amt gelangt. Dieser Ratgeber hilft Ihnen, den passenden Aufnahmeweg auszuwählen, die Kosten einzuordnen und gezielt nachzufragen, bevor Sie ein Foto bestellen.

Was gilt 2026 beim digitalen Passfoto?

Die Umstellung begann am 1. Mai 2025. Sie betrifft insbesondere Personalausweise, Reisepässe, elektronische Aufenthaltstitel und ausländerrechtliche Reiseausweise. Für die Einführung gab es 2025 eine Übergangsregelung bis Ende Juli. Diese damalige Übergangsphase ist keine Grundlage dafür, 2026 noch Papierfotos für einen regulären Personalausweis- oder Reisepassantrag im Inland einzuplanen. (bundesdruckerei.de)

Der Hintergrund ist die Sicherheit: Manipulierte Bilder sollen möglichst nicht in den Antragsprozess gelangen. Deshalb werden Aufnahmen entweder unmittelbar in der Behörde erstellt oder von externen Dienstleistern über eine zertifizierte Cloud bereitgestellt. „Digital“ meint hier also einen kontrollierten Aufnahme- und Übermittlungsprozess, nicht lediglich ein Dateiformat. (bundesdruckerei.de)

Praktische Empfehlung: Lesen Sie vor der Fotoerstellung die Hinweise zum konkreten Anliegen auf Ihrem Stadtportal. Suchen Sie nicht nur nach „Bürgeramt“, sondern beispielsweise nach „Personalausweis beantragen“ und dem Namen Ihres ausgewählten Standorts.

Wo kann ich ein digitales Passfoto machen lassen?

Grundsätzlich stehen der externe Fotodienstleister und die Aufnahme in der Behörde zur Auswahl. Ob eine Kommune selbst eine Lichtbildaufnahme anbietet oder auf externe Anbieter verweist, entscheidet sie vor Ort. Ein Fototerminal ist deshalb nicht an jedem Behördenstandort selbstverständlich. (bundestag.de)

AufnahmewegSo funktioniert erDas sollten Sie vorher klären
Angeschlossener FotodienstleisterAufnahme und Bereitstellung über das vorgesehene Übermittlungssystem; Sie erhalten einen AbrufcodeWird das digitale Behördenverfahren angeboten?
Bürgeramt mit FototerminalAufnahme vor Ort und Übernahme in den behördlichen AntragIst das Gerät am gebuchten Standort verfügbar?

Den Ablauf mit externem Data-Matrix-Code und mit direkter Übernahme vom Terminal beschreibt beispielsweise die Stadt München. (stadt.muenchen.de)

Welche Variante passt zu Ihrem Termin?

Entscheiden Sie nicht ausschließlich nach dem Fotopreis. Fragen Sie sich auch: Möchten Sie alles an einem Ort erledigen? Benötigen Sie Unterstützung bei der Aufnahme? Reisen Sie mit einem Baby an? Oder wollen Sie bereits vor dem Amtstermin sicher sein, dass Ihr Foto bereitsteht?

Für die Planung empfiehlt sich eine kurze Nachfrage beim ausgewählten Standort: „Kann ich das Foto unmittelbar vor meinem gebuchten Termin aufnehmen lassen, und muss ich dafür zusätzliche Zeit einplanen?“ Bitten Sie bei besonderen Anforderungen zusätzlich um eine konkrete Empfehlung zum Aufnahmeweg.

Was bedeutet „Passfoto mit QR-Code“?

Gemeint ist häufig ein Data-Matrix-Code. Bei der externen Aufnahme bekommen Sie diesen vom angeschlossenen Fotodienstleister. Die Behörde nutzt ihn, um das bereitgestellte Lichtbild abzurufen. München beschreibt ausdrücklich diesen Ablauf und die verschlüsselte Übermittlung. (stadt.muenchen.de)

Für Sie ist die Unterscheidung zwischen einem normalen Fotodownload und dem Abrufcode wichtig. Fragen Sie vor der Bestellung ausdrücklich nach einem digitalen Lichtbild für den deutschen Personalausweis oder Reisepass, das die Behörde über das vorgesehene Verfahren abrufen kann. Verlassen Sie sich nicht allein auf Produktnamen wie „Online-Passfoto“ oder „biometrisches Foto“.

Was sollte ich mit dem Code machen?

Bewahren Sie die vom Anbieter erhaltenen Unterlagen sorgfältig auf. Prüfen Sie vor dem Termin, ob der Code vollständig vorhanden und gut lesbar ist. Fragen Sie bei Unsicherheit nach, in welcher Form Ihr Amt ihn sehen möchte.

Wenn Sie mehrere Familienmitglieder begleiten, ordnen Sie die Unterlagen vorab eindeutig zu. Schreiben Sie Namen jedoch nicht über den maschinenlesbaren Bereich. Behandeln Sie den Code vorsichtshalber wie eine persönliche Antragsunterlage und veröffentlichen Sie ihn nicht in sozialen Netzwerken.

Kann ich das Passfoto selbst mit dem Handy machen?

Ein privat aufgenommenes Handyfoto können Sie nicht einfach per E-Mail oder USB-Stick für den Personalausweis- oder Reisepassantrag einreichen. Die Stadt Nürnberg schließt diese Übermittlungswege ausdrücklich aus und verlangt die Aufnahme durch autorisierte Anbieter beziehungsweise die behördliche Fotostation. (nuernberg.de)

Dabei sollten Sie zwei Anforderungen auseinanderhalten:

  • Bildqualität: Ist das Gesicht passend aufgenommen?
  • Behördliches Verfahren: Wurde das Bild auf dem vorgesehenen Weg erstellt und übermittelt?

Ein geeigneter Gesichtsausschnitt beantwortet die zweite Frage noch nicht. Auch eine selbst erzeugte Verknüpfung zu einer Bilddatei ist nicht mit dem behördlichen Abrufverfahren gleichzusetzen. Das ergibt sich aus den beschriebenen zulässigen Aufnahme- und Übermittlungswegen. (nuernberg.de)

Unser Bestelltipp: Lassen Sie sich vor der Zahlung genau erklären, was Sie erhalten: einen Fotoausdruck, eine Datei, einen Downloadlink oder einen für den Behördenabruf vorgesehenen Code. Formulieren Sie Ihren Verwendungszweck ausdrücklich.

Welche biometrischen Vorgaben gelten weiterhin?

Die digitale Übermittlung ersetzt nicht die Anforderungen an das Motiv. Die Passverordnung verlangt ein aktuelles, frontal aufgenommenes Lichtbild; die Einzelheiten stehen insbesondere in Anlage 8. (gesetze-im-internet.de)

MerkmalAnforderung für die reguläre Aufnahme
KopfpositionGerade und mittig
GesichtsausdruckNeutral, Mund geschlossen, Blick zur Kamera
AugenKlar sichtbar, nicht verdeckt
AusleuchtungGleichmäßig, ohne störende Reflexionen
HintergrundEinfarbig, schattenfrei, mit deutlichem Kontrast
BildqualitätScharf, natürliche Farben, keine verfälschenden Filter

Diese Kriterien beschreibt die aktuelle Anlage 8 der Passverordnung. Sie nennt für die reguläre Aufnahme außerdem einen Gesichtsanteil von 70 bis 80 Prozent der Bildhöhe. (gesetze-im-internet.de)

Darf ich eine Brille oder ein Kopftuch tragen?

Eine Brille ist nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Augen dürfen jedoch weder durch den Rahmen noch durch dunkle Gläser oder Spiegelungen verdeckt sein. Bei einer religiösen Kopfbedeckung muss das Gesicht ausreichend sichtbar bleiben; Schatten im Gesicht sind zu vermeiden. (gesetze-im-internet.de)

Religiöse und bestimmte medizinisch begründete Ausnahmen sind in § 16 der Passverordnung vorgesehen. Besprechen Sie einen Ausnahmebedarf möglichst vor der Aufnahme mit der zuständigen Behörde, statt erst am Schalter auf eine Klärung zu hoffen. (gesetze-im-internet.de)

Was gilt für Babys und Kinder?

Für Kinder gibt es altersabhängige Erleichterungen. Anlage 8 erlaubt bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr kleinere Abweichungen; bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr sind zusätzliche Ausnahmen unter anderem bei Kopfposition, Gesichtsausdruck und Sichtbarkeit der Augen vorgesehen. Eine Frontalaufnahme bleibt maßgeblich. (gesetze-im-internet.de)

München empfiehlt für Babys und jüngere Kinder die vorherige Aufnahme bei einem angeschlossenen Fotostudio oder Dienstleister, weil eine geeignete Aufnahme am Terminal schwierig sein kann. Das ist eine örtliche Empfehlung, keine bundesweite Altersgrenze für Fototerminals. (stadt.muenchen.de)

Planungstipp für Eltern: Fragen Sie ausdrücklich nach Erfahrung mit dem Alter Ihres Kindes. Besprechen Sie, ob Sie das Baby halten dürfen, welche Unterstützung angeboten wird und wie bei einem misslungenen Aufnahmeversuch vorgegangen wird. Legen Sie den Fototermin möglichst nicht zwischen mehrere eng getaktete Erledigungen.

Was kostet ein digitales Passfoto 2026?

Am bequemsten ist der Weg über einen Online-Fotodienst: Bei Lichtbild Digital erhalten Sie 4 biometrisch geprüfte Fotos für 2,99 € – aufgenommen mit dem Handy, sofort als Download, zusätzlich per E-Mail-Link und auf Wunsch per DHL Express. Gefällt das Ergebnis nicht, gibt es das Geld zurück.

Unterscheiden Sie bei Ihrer Planung zwischen dem Preis für das Foto und der Gebühr für das Dokument.

Beispiel: Personalausweis einschließlich Behördenfoto

AntragstellungAusweisgebührBehördenfotoRechnerische Summe
Unter 24 Jahren27,60 €6,00 €33,60 €
Ab 24 Jahren46,00 €6,00 €52,00 €

Stand Oktober 2026: Grundlage sind die Gebühren nach § 1 der Personalausweis- und eID-Karten-Gebührenverordnung. Die Summen sind daraus berechnet und gelten ohne weitere Zuschläge oder Zusatzleistungen. Maßgeblich für die Altersgruppe ist das Alter bei Antragstellung. (gesetze-im-internet.de)

Für die dort geregelte Übergabe per Direktversand kommt ein Zuschlag von 15 Euro hinzu. Weitere Zuschläge können beispielsweise bei einer auf Ihren Wunsch tätig werdenden unzuständigen Behörde entstehen. Lassen Sie sich die Gesamtkosten für Ihren konkreten Antrag nennen. (gesetze-im-internet.de)

Vergleichen Sie bei externen Angeboten nicht nur den hervorgehobenen Preis. Fragen Sie nach dem vollständigen Leistungsumfang und danach, ob eine gegebenenfalls erforderliche Neuaufnahme gesondert berechnet wird.

Wie bereite ich meinen Bürgeramtstermin vor?

Die folgende Checkliste ist eine Planungshilfe, keine vollständige behördliche Unterlagenliste. Nutzen Sie daneben immer die Terminbestätigung und die Hinweise zu Ihrem konkreten Antrag.

Vor der Fotoerstellung

  • Dokument benennen: Geht es um Personalausweis, Reisepass oder eine andere Leistung?
  • Standort prüfen: Lesen Sie die Hinweise genau des Bürgeramts, bei dem Sie gebucht haben.
  • Aufnahmeweg festlegen: Entscheiden Sie bewusst zwischen externer Aufnahme und Behördenfoto.
  • Besonderheiten ansprechen: Erwähnen Sie ein Baby, eingeschränkte Mobilität oder einen möglichen Ausnahmebedarf.
  • Kosten erfragen: Bitten Sie um den Gesamtpreis der tatsächlich benötigten Leistung.

Vor dem Behördentermin

  • Legen Sie Terminbestätigung und angeforderte Unterlagen zusammen.
  • Prüfen Sie bei externer Aufnahme, ob Sie den richtigen Abrufcode dabeihaben.
  • Klären Sie bei einem Familienbesuch die Zuordnung aller Unterlagen.
  • Informieren Sie sich über die akzeptierten Zahlungsmittel.
  • Fragen Sie nach dem zeitlichen Ablauf der Fotoaufnahme am Standort.

Nürnberg bittet beispielsweise darum, für die Fotostation ungefähr zehn Minuten vor dem Termin zu erscheinen. Die dortige Aufnahme ist unmittelbar vor dem gebuchten Termin vorgesehen. Übertragen Sie solche örtlichen Abläufe nicht ungeprüft auf andere Städte. (nuernberg.de)

Notieren Sie offene Fragen vor einem Anruf. So können Sie Foto, Termin und Unterlagen in einem Gespräch klären, statt mehrfach wegen einzelner Punkte nachzufragen.

Wie aktuell muss das Foto sein, und wie lange gilt der Code?

Hier sollten Sie die Aktualität des Motivs und die technische Abrufbarkeit getrennt prüfen. § 16 der Passverordnung verlangt ein aktuelles Lichtbild, nennt an dieser Stelle aber keine allgemeine Höchstgrenze in Monaten. (gesetze-im-internet.de)

Fragen Sie Ihren Anbieter konkret:

  • Bis wann steht meine Aufnahme zum Behördenabruf bereit?
  • Was muss ich tun, wenn sich mein Termin verschiebt?
  • An wen wende ich mich, wenn der Abruf nicht funktioniert?
  • Kann die Aufnahme für die von mir geplanten Anträge verwendet werden?

Übernehmen Sie eine im Internet gelesene Speicherfrist nicht ungeprüft für jedes System. Nürnberg nennt für seine behördlichen Fotostationen beispielsweise eine maximale Speicherung von 96 Stunden. Diese örtliche Angabe ist keine allgemeine Aussage über die Gültigkeit aller externen Fotocodes. (nuernberg.de)

Empfehlung: Wenn zwischen Aufnahme und Antrag längere Zeit liegt oder sich Ihr Aussehen deutlich verändert hat, fragen Sie das Amt vorab nach der Verwendbarkeit. Bewahren Sie außerdem die Kontaktdaten des Fotodienstleisters bis zum erfolgreichen Antrag auf.

Was tun, wenn Code oder Foto nicht akzeptiert werden?

Lassen Sie zuerst klären, welches Problem tatsächlich vorliegt. Bitten Sie möglichst um eine konkrete Beschreibung: Ist der Code nicht lesbar? Scheitert der Abruf? Oder erfüllt das Motiv eine Anforderung nicht?

Der Abruf funktioniert nicht

Wenden Sie sich mit der Fehlermeldung an den Fotodienstleister. Halten Sie die erhaltenen Unterlagen bereit und fragen Sie, ob die Aufnahme korrekt bereitgestellt wurde. Bestellen Sie möglichst nicht sofort ein weiteres Foto, bevor geklärt ist, ob überhaupt eine neue Aufnahme benötigt wird.

Fragen Sie parallel beim Amt, welche Lösung für den laufenden Termin möglich ist. Eine Aufnahme vor Ort kommt nur infrage, wenn der Standort diesen Service tatsächlich anbietet; darüber entscheidet die Kommune. (bundestag.de)

Das Motiv wird beanstandet

Notieren Sie den genannten Grund, damit er bei einer Neuaufnahme gezielt berücksichtigt werden kann. Fragen Sie beim Anbieter nach dessen Vorgehen bei Beanstandungen und nach möglichen Zusatzkosten. Lassen Sie sich nicht mit der unspezifischen Auskunft „Das Foto geht nicht“ abspeisen, sondern bitten Sie um den konkreten Punkt.

Gilt das digitale Passfoto auch für den Führerschein?

Übertragen Sie das Verfahren für Personalausweis und Reisepass nicht automatisch auf einen Führerscheinantrag. Ein konkretes Beispiel zeigt die Stadt Köln: Für die persönliche Beantragung der erstmaligen Fahrerlaubnis nennt sie die Aufnahme am Serviceterminal als digitale Möglichkeit; andernfalls soll ein Papierfoto eingereicht werden. Für die Online-Beantragung beschreibt sie wiederum einen eigenen digitalen Ablauf. (stadt-koeln.de)

Das bedeutet für Ihre Vorbereitung: Prüfen Sie nicht nur das Dokument, sondern auch den Antragsweg. Fragen Sie die Fahrerlaubnisbehörde ausdrücklich, ob sie einen Ausdruck, eine hochgeladene Datei oder ein vor Ort erfasstes Bild benötigt. Kaufen Sie nicht vorsorglich einen Fotocode in der Annahme, er müsse für jede Verwaltungsleistung passen.

Für Bewerbungsfotos können Sie dagegen einen Handy-Fotoservice wie Lichtbild Digital in Betracht ziehen. Trennen Sie diesen Verwendungszweck bei der Bestellung klar vom amtlichen E-Passfoto-Verfahren: Ein Sofort-Download allein ist kein Nachweis für eine geeignete Behördenübermittlung. (nuernberg.de)

Fazit

Beim digitalen Passfoto kommt es auf biometrische Eignung und den vorgesehenen Übermittlungsweg an. Für den Personalausweis oder Reisepass im Inland planen Sie die Aufnahme bei einem angeschlossenen Fotodienstleister oder einer entsprechend ausgestatteten Behörde ein. (bundestag.de)

Klären Sie vor der Bestellung Ihren Verwendungszweck, vor dem Termin die Ausstattung des Standorts und bei Unklarheiten den benötigten Abrufcode. So treffen Sie die Fotoentscheidung passend zu Ihrem Antrag, statt erst im Bürgeramt feststellen zu müssen, dass Sie die falsche Art von Foto vorbereitet haben.

Häufige Fragen

Sind ausgedruckte Passfotos 2026 für den Personalausweis erlaubt?

Für die reguläre Beantragung bei einer Behörde in Deutschland sind digital aufgenommene und sicher übermittelte Lichtbilder erforderlich. Die Übergangsregelung für Papierbilder gehörte zur Einführung 2025 und ist keine fortbestehende Wahlmöglichkeit. ([bundesdruckerei.de](https://www.bundesdruckerei.de/de/newsroom/news/aktuelles-pointid-aufnahmesysteme-fuer-biometrische-lichtbilder-bereit))

Kann ich ein selbst gemachtes Handyfoto per E-Mail einreichen?

Nein, eine gewöhnliche Datei per E-Mail oder USB-Stick ersetzt das vorgeschriebene Aufnahme- und Übermittlungsverfahren nicht. Nürnberg weist ausdrücklich darauf hin, dass selbst aufgenommene Fotos auf diesen Wegen nicht akzeptiert werden. ([nuernberg.de](https://www.nuernberg.de/internet/stadtportal/behoerdenwegweiser/dienstleistung/fotostationen_in_den_buergeraemtern.html))

Brauche ich immer einen QR-Code für das Bürgeramt?

Bei einem angeschlossenen externen Fotodienstleister erhalten Sie normalerweise einen Abrufcode, häufig einen Data-Matrix-Code. Bei der direkten Aufnahme am behördlichen Terminal wird das Foto in das Fachverfahren übernommen; ein extern mitgebrachter Code ist dann nicht erforderlich. ([stadt.muenchen.de](https://stadt.muenchen.de/news/digitale-passbilder.html))

Was kosten Personalausweis und digitales Behördenfoto zusammen?

Stand Oktober 2026 ergeben sich ohne weitere Zuschläge 33,60 Euro für Antragstellende unter 24 Jahren beziehungsweise 52 Euro ab 24 Jahren. Die Summen bestehen aus 27,60 beziehungsweise 46 Euro Ausweisgebühr und 6 Euro für das Behördenfoto. ([gesetze-im-internet.de](https://www.gesetze-im-internet.de/pauswgebv/__1.html?utm_source=openai))

Muss ich für einen Reisepassantrag im Ausland ebenfalls einen Fotocode mitbringen?

Übertragen Sie das Inlandsverfahren nicht ungeprüft auf eine deutsche Auslandsvertretung. § 16 Absatz 3 der Passverordnung erlaubt dort unter bestimmten Voraussetzungen ein aktuelles Papierlichtbild; maßgeblich sind die Hinweise der zuständigen Vertretung. ([gesetze-im-internet.de](https://www.gesetze-im-internet.de/passv_2007/__16.html))

Kann ich denselben Fotocode auch für den Führerschein verwenden?

Verlassen Sie sich darauf nicht ohne Bestätigung der Fahrerlaubnisbehörde. Die zulässige Fotoeinreichung hängt vom örtlichen Verfahren und Antragsweg ab; Köln beschreibt beispielsweise unterschiedliche Wege für persönliche und Online-Anträge. ([stadt-koeln.de](https://www.stadt-koeln.de/service/produkte/00028/index.html))

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